Freitag, 15. Januar 2016

Stoffregal & Bauernbrot

Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr. Auch wenn das Jahr schon mehr als zwei Wochen alt ist und ich mit meinen guten Wünschen etwas hinterherhinke...

Wenn ich meinen Bloggerstau betrachte, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so recht, womit ich anfangen soll... In den letzten Wochen meiner nun beendeten letzten Elternzeit habe ich nur noch gewerkelt, ohne den Blog zu bedienen. Ich habe es einfach genossen, noch die Zeit dafür zu haben. Inzwischen ist sie auf ein klitzekleines Minimum eingeschmolzen, meine Nähzeit. Sicherlich könnte ich theoretisch mehr Zeit dafür aufbringen, aber den Kinder und dem Haushalt gebe ich dann doch den Vorrang. In erster Linie den Kindern. Aber ich mag es eben auch, wenn es bei uns daheim ordentlich ist. Und man soll ja machen, was einem gut tut :)

Auch wenn ich meine Elternzeit sehr sehr wehmütig beendet habe, ist es auch auf eine gewisse Art wieder schön, ins Berufsleben zurückzufinden. Schon nach der ersten Elternzeit hatte ich es sehr genossen, nicht nur Mutti und Haushälterin zu sein, sondern Frau, die mit den Kollegen fachsimpelt, ihren Grips wieder anstrengen darf, sich chic anzieht und ohne Kinderspuren an der Schulter wieder nach Hause kommt, und die einfach anders wahrgenommen wird. Für mich war das ein toller Ausgleich, es bringt Abwechslung und bei mir sorgt es für eine gute Work-Life-Balance, wie man das neudeutsch so nett ausdrückt. Es gibt noch ein Leben außerhalb der Familie, aber die Arbeit ist bei Weitem auch nicht alles. Und mit kleineren Kindern lässt es sich herrlich von der Arbeit abschalten, weil die Kleenen einem einfach nicht den Ansatz einer Chance lassen, zu Hause noch über die Arbeit nachzudenken. Bei mir zumindest nicht. Und das finde ich gut so.
Warum ich so viel darüber texte? Heute ist Freutag! Und meine Familie und die Rückkehr in den Beruf sind zwei meiner Freugründe.

In meiner Elternzeit habe ich mich aber auch am Brotbacken probiert und dass ich ein Bauernbrot gefunden habe, das nicht nur um ein Vielfaches besser schmeckt als das, was ich im Umkreis von 5 Kilometern kaufen kann UND das mir auch noch fast blind gelingt - darüber freue ich mich.






Meinen letzten Freugrund dieser Woche möchte ich Euch aber auch noch zeigen:

Mein Göttergatte und mein lieber Papa haben diesen Sommer fleißig gezimmert und mir unter der Treppe ein tolles Regal für meinen Stoffvorrat geschaffen.
An dieser Stelle an Euch beide nochmals ein dickes Dankeschön!

Gut, so schön leer ist es nicht mehr - auch ein Freugrund, oder?
Habt einen tollen Freutag und natürlich ein schönes Wochenende!

1 Kommentar:

  1. Oh da hast Du aber ein WOW-Regal... ich bin schon seit über 3 Jahren wieder aus der Elternzeit zurück... man wie die Zeit vergeht... :) LG und schönen Einstieg

    AntwortenLöschen